Die erste Etappe unserer diesjährigen Schottlandreise führte uns nach Arran.
Neben der Isle of Arran Distillery in Lochranza gibt es noch weitere Sehenswürdigkeiten wie z. B. die Standing Stones im Machrie Moor.
Hier ein paar Impressionen von Arran:
Stefans Blog: rund ums Thema Whisky
Letztes Wochenende (25.04. + 26.04.) war es wieder mal so weit, die Whisky Fair rief und die Massen folgten.
Bereits am Freitagabend fanden die ersten Tastings in der Villa Konthor statt, so auch ein kleines Forumstreffen mit Abfüllungen von der Villa, der 19-jährige Miltonduff aus einem Bourbon Cask (1995-2015, 19 Jahre, 46%) war der Sieger dieses Tastings. Später in vertrauter Runde gab es die eine oder andere Leckerei, neben den Glen Elgin (Green Elgin) fanden die verschiedenen Iren grossen Zuspruch. Die verschiedenen Irish Single Malts aus 1988 -1992 sind momentan sehr angesagt, sie überzeugen alle durch hohe Qualität und ein akzeptables PLV. Mein persönlicher Sieger der Iren ist die Abfüllung der Pangalaktischen, fruchtig nach Mango, Papaya und einer schönen Rauchnote.
Am Samstag das „normale“ Bild von anstehenden Massen vor der Halle und auch später in der Halle. Nachdem ich meine kurze Tastingliste (42-jähriger Ledaig von Alambic; 1997 Clynelish von Maltbarn und den 1988 Iren von der Agency) „abgearbeitet“ hatte, gönnte ich mir eine kurze Mittagspause. Danach gab es noch den 1990 Laphroaig (Angels Choice von MoS) aus einen PX-Sherry-Fass, einen tollen Old Pulteney und mein Highlight des Tages, einen 15-jährigen Caol Ila aus der Golden Karaffe am Stand von Sansibar. Zwischendurch kaufte ich noch den neusten Whisky-Krimi „Islay Connection“ von Ralf Bernhardt und Hans-Georg Würsching, erschienen im Cluaran Verlag. Nach dem obligatorischen Forumstreffen gegen 18.00 Uhr auf der Empore, wo Thilo einen leckeren Iren (Black Corbie, Boyne 2001 aus einem Refill-Sherry-Fass) ausschenkte, verkostete ich zum Abschluss einen 1968 Glen Garioch von Samaroli.
Neben dem Whisky gab es auch zahlreiche gute Gespräche mit alten und neuen Bekannten und Freunde, wo dir plötzlich die edelsten Drams unter die Nase gehalten wurden.
Die wichtigste Info zum Schluss, auf ein Neues 2016!
9. Whiskyschiff Luzern von 27.03. bis 28.03. 2015
Angetrieben von der diesjährigen Whiskyschiffabfüllung, einem Port Charlotte von Edition Spirits, machte ich mich zum ersten Mal auf den Weg nach Luzern.
Die kleine feine Messe zeichnet sich durch die hervorragende Auswahl an Whiskies aus, von aktuellen Abfüllungen rund um den Globus bis hin zu unerschwinglichen Raritäten und einigen „Kult“-Whiskies.
Auf dem Schiff widmete ich mich besonders der Distillery Caol Ila, von dieser probierte ich 3 richtig leckere Abfüllungen, einen 25-jährigen OB aus 2004 in CS, einen 30-jährigen aus der Cask Strength Collection von Signatory und einen 30-jährigen aus der Abfüllserie „World of Orchids“. Ansonsten gab es noch einen Linkwood von Adelphi und einen von Whisky Agency (Early Flying), einen Mortlach von Cadenheads (Small batches) und den Littlemill von Whisky-Doris (Nose Art Collection).
Luzern ist eine Messe, wo das Ambiente passt, die Auswahl riesig ist und die Hektik und das Gedränge an den Ständen sich im Rahmen halten. Ein weiterer Besuch 2016 ist fest eingeplant.
Speyside, Whisky und Distilleries
Den 2. Teil der Ferien verbrachten wir in der Speyside, im Cardhu Country House in Sichtweite der gleichnamigen Destillerie. Das Haus entwickelte sich zum Schweizer Whiskytreff in der Speyside, auch Norman, unser Gastgeber, ist dem Lebenswasser nicht abgeneigt. So klangen einige Abende gemütlich vor dem Kamin aus.
Das Wetter zeigte sich nicht von seiner besten Seite, es zwang uns umzuplanen, und so machten wir ein paar mehr Distillery Touren als geplant. Bei Glendronach und Strathisla wurde die normale Tour gebucht und bei Aberlour die Founders Tour mit Tasting und Schokolade. Auch ein Besuch der Speyside Cooperage stand auf dem Programm.
Speyside Cooperage
Alle, die sich für Whisky interessieren, sollten sich die Zeit nehmen, die Tour in Cooperage mitzumachen. Es ist eine sehr informative Tour, bei der ein Einblick in die Fassherstellung bzw. deren Wiederaufbereitung gegeben wird.
Glendronach
Die Tour bei Glendronach wurde von Jim, einen ehemaligen Mitarbeiter, durchgeführt, dieser erzählte ein paar Geschichten, wie es früher war. Nach der kurzweiligen Tour gab es noch einen 12jährigen zu verkosten. Glendronach ist für seine sehr guten Sherry-Cask-Abfüllungen bekannt und dass man sich seine eigene Flasche abfüllen kann. Diese Chance nutzte ich und füllte mir einen Flasche von dem 1994er Sherry Cask ab.
Strathisla
Strathisla ist eine der schönsten Distilleries in Schottland. Die Standard Tour ist wie bei den meisten Destillerien die übliche Führung durch die Destille. Das anschliessende kleine Tasting war umfassender als gewohnt, neben den 12jährigen Standard gab es auch einen gleichaltrigen Single Grain und den 12- und 18jährigen Chivas Blend zu probieren. Auch hier konnte man sich seine eigene Flasche abfüllen, und so wanderte eine weitere „hand bottled“-Flasche in meine Tasche.
Aberlour
Die Founders Tour begann mit einem Dram vom 12jährigen Aberlour, danach erzählte uns Claire, unser Guide, ein paar geschichtliche Fakten zu Aberlour, bevor es auf die Tour ging. Da allen Teilnehmern die Grundlagen der Whiskyherstellung bekannt waren, wurde dieser Teil relativ kurz gehalten. Zurück im Tastingraum durften wir an den vorbereiteten Proben vom Vorlauf (Head), vom Mittellauf (Heart) und vom Nachlauf (Tail) riechen. Der geruchliche Unterschied zwischen Head und Heart war ziemlich überraschend, der Vorlauf stank ziemlich unangenehm und hatte wenig mit den Mittellauf, der fruchtig-malzig roch, zu tun. Das anschliessende Tasting mit Schokolade war äusserst lecker, Whisky und Schokolade passten meistens sehr gut zusammen. Der Abschluss fand dann im Warehouse statt, wo es eine Fassprobe zu verkosten gab.
Wie es der Zufall wollte, kamen wir noch an weiteren Pernod-Ricard (Chivas Brothers)-Distilleries ohne Besucherzutritt vorbei. Auch die „neue“ Imperial, oder, wie wir bei der Aberlour Tour erfuhren, haben hat sie noch folgende interne Namen: „Hidden Jewel“ oder nur „15“. Der endgültige Namen ist Dalmunach und sie hat Anfang Oktober den ersten Spirit gebrannt.
Dalmunach
Glenallachie
Glen Tauchers
Glen Keith
Tormore
Gairloch und Umgebung
Unsere diesjährigen Ferien verbrachten wir wieder in Schottland. Dieses Jahr stand der Nordwesten um Gairloch und noch ein paar Tage Speyside auf dem Programm. Gairloch ist ein kleiner Ort an der Westküste, der sich als Ausgangspunkt für verschiedene Tagesausflüge sehr gut eignet. Im Old Inn kann man abends gut essen und vor allem selbstgebrautes Real Ale geniessen.
Wie soll es in Schottland auch anders sein, in der Nähe von Gairloch gibt es eine Whiskydistillery, keine grosse bekannte Distillery, sondern eher das Gegenteil, klein und skurril. Die Loch Ewe Distillery in Aultbea rühmt sich, den Whisky so herzustellen wie im 18. Jahrhundert. John, der Besitzer, zeigte uns seine kleine Distillery voller Stolz und erzählte, wie er den Whisky in Handarbeit herstellt und in verschiedenen Fässer, die er zuvor mit Rum, Rotwein oder anderen Süssweinen behandelt, lagert. Seine Fässer sind weder Hogsheads noch Quarter Casks, sondern 2- bis 10-l-Fässer. Die Reifezeit seiner Whiskies verkürzt sich dadurch erheblich, deshalb darf er seinen Whisky nicht Whisky nennnen, sondern er nennt ihn Spirit Drink.
In Gairloch und Umgebung (Western Ross) gibt es vieles, was für mich Schottland ausmacht: weite Strände, schöne Lochs, Bens und Gärten.
Gärten:
Die folgenden Bilder sind in den Attadale Gardens bei Strathcarron, den Inverewe Gardens bei Poolewe und etwas weiter weg in der Speyside, den Cawdor Gardens nahe Nairn aufgenommen. Bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit zeigen diese Gärten ihre Reize.
Landschaften:
Hier ein paar Aufnahmen von Lochs, Bens und Glens und dem kleinen Flüsschen Spey nach 2 Tagen Dauerregen.
Strände:
Hier ein paar Impressionen von Stränden an der Atlantikküste und von Findhorn und Lossiemouth.
Am 17.05 und 18.05. 2014 fand in Limburg die Whisky Fair statt.
Traditioneller Auftakt ist bereits am Freitagabend das Forumstreffen in der Villa Konthor, diesmal allerdings nicht im Keller der Villa, sondern in einem Zelt. Es wurde die aktuelle Range von der Villa, der Agency, der Whisky Fair und von Daily Dram getastet. Meine Highlights waren ein 1989 Littlemill, ein 1993 Glenfarclas und der 2001 Bowmore.
Vor dem eigentlichen Tasting gab es den einen oder anderen Dram, darunter einen 10jährigen Laphroaig aus den 70ern und – ein Beispiel, dass früher nicht alles besser war – einen Edradour Moon Import 1974. Dieser Malt schmeckte, wie er roch: nach Parfum, Seife, Waschlotion.
Am Samstag fand die eigentliche Messe statt. Um dem üblichen Schlangestehen aus dem Weg zu gehen, machte ich mich erst gegen 11 Uhr auf den Weg. Nach der ersten Orientierungsrunde und dem Treffen mit alten Bekannten aus dem Forum steuerte ich als erstes den Stand von Martin (www.maltbarn.de) an, um den leckeren 72er Glen Grant zu verköstigen. Danach gabe es einige Leckerli, wie einen 14jährigen Ledaig, einen Laddie und einen Old Pulteney von 74. Zwischendurch durfte ich noch den einen oder anderen Malt probieren, den mir gute Bekannte noch so unter die Nase hielten, wie eine 78er Tomatin Small Batch am Stand der Villa.
Vor dem alljährigen Forumstreffen auf der Empore noch schnell zu Uwe (www.finest-whisky.de), um mir den 75er Glen Elgin Admirals Cask zu gönnen. Dort gab es auch noch den 1991 Glen Elgin von Acorn.
Der Abend klang mit lecker Essen und ein paar Bier, gemeinsam mit ein paar galaktischen Gurglern, aus.
Diese Whisky Fair war wieder ein Highlight, nicht nur wegen der Whiskies, sondern auch wegen der Treffen mit Gleichgesinnten.
Hier noch ein paar Eindrücke aus Limburg, vom Zelt, der Fair und ein paar flüssige Highlights:

Am Samstag, den 5. Oktober fand das 3. Biberacher Whiskyfest im „Stecken“ statt.
Wie auch letztes Jahr wurde der Gastraum innerhalb kurzer Zeit in einen kleinen feinen Messeraum verwandelt. Die Aussteller reichten von Pit´s Raritäten über Cadenheads, SSCM, Whiskyfässle, Whiskybase bis hin zu einer Limburger Abordnung (Whisky Agency, Whisky Fair, Villa Konthor). Das Spektrum der Whiskies von aktuellen Abfüllung über Raritäten bis hin zu einem 27 Jahre alten Falkner Whisky aus der ehemaligen DDR.
In einem Nebenzimmer fanden den ganzen Tag Tastings statt, ich entschied mich für das Raritätentasting von Pit (www.slowdrink.de). Das Line up:
Danke an Rolf und das Team vom „Stecken“, die Biberacher und Aussteller für das kleine feine Whiskyfest.

Die Reise führte uns weiter von Skye auf die äusseren Hebriden, nach Harris und Lewis. Harris ist für seine kilometerlangen Sandstrände und den Tweed und Lewis für die Standing Stones of Callanish und die Abhainn Dearg Distillery bekannt.
Nachdem die letzten „Drama“-Wolken sich verzogen hatten, kam der Sommer auf Harris zurück. Die Insel zeigte sich von ihrer schönsten Seite, das Licht, die Farben der Landschaft und das Meer waren traumhaft.
Der Abstecher nach Lewis führte bei den Standing Stones vorbei, leider war am grössten Steinkreis ein Filmteam vor Ort, so wichen wir zu den beiden anderen, deutlich kleineren Steinkreisen Callanish II und III aus.
Natürlich war ein Besuch der Abhainn Dearg Distillery von Marko Pflicht. Leider war er nicht vor Ort, aber eine Mitarbeiterin führte uns durch die Destille, so konnten wir die Veränderungen der letzten fünf Jahre sehen (wir waren 2008 schon einmal hier) und auch etwas über die zukünftigen Vorhaben erfahren. Wir verliessen die Destille mit dem Versprechen wiederzukommen.
Mein Limburg-Wochenende startete diesmal schon Freitag abends mit einem Tasting in der Villa Konthor.
Folgendes Line up wurde gewählt:
und zum Abschluss
Das Tasting und das anschliessende gemütliche Zusammensitzen mit vielen Forumianern war der perfekte Einstieg in das Whiskywochenende.
Der Samstag begann mit dem üblichen Anstehen vor dem Einlass, diesmal bei Regen und nicht wie sonst bei strahlendem Sonnenschein. Die Massen liessen sich vom schlechten Wetter nicht abschrecken, und so war das übliche Gedränge auf der Fair vorgezeichnet.
Wie jedes Jahr gab es leckeren Whisky und tolle Gespräche mit alten Bekannten und neuen Leuten, die ich vorher nur über das Forum kannte.
Als besondere Highlights waren folgende Abfüllungen zu sehen:
ein Port Charlotte von Maggie, ein Lagavulin Jazz 2011 (danke an die checkpoints), diverse PCs und Tomatins von Peter, ein Clynelish (Adelphi), ein 72er Ledaig (Alambic), ein Caol Ila und Littlemill von der Agency, Banff und PE von MoS.
Die Whisky Fair ist jedes Jahr ein Highlight, nicht nur wegen der Whiskies, sondern wegen des Treffens mit Gleichgesinnten.
Ich freue mich schon auf den 17. und 18. Mai 2014 im Limburg.
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