Stefans Blog: rund ums Thema Whisky

Autor: Stefan (Seite 10 von 11)

Whisky Fair Limburg 2010

Tagesausflug der besonderen Art

Der Nabel der Whiskywelt war für zwei Tage das hessische Städtchen Limburg.

Bei unserer Ankunft am ICE-Bahnhof in Limburg (wahrscheinlich wurde dieser Bahnhof nur für uns Schnapsnasen mitten auf der grünen Wiese errichtet) erkannten wir sofort, wer auf die Whisky Fair will und wer nicht.

Nach dem Bustransfer nach Limburg Hbf und einem kleinen Fußmarsch standen wir plötzlich mitten in der Fußgängerzone hinter einer Menschenschlange. Wie sich herausstellen sollte, hatten sie alle das gleiche Ziel: die Limburger Stadthalle. Wir schlossen uns der freundlichen, erwartungsfroh gestimmten Menge an.

Endlich in der Halle angelangt, führte der erste Weg direkt zum Whiskyfässla-Stand von Michael Gradl, um die letzten Neuigkeiten zu erfahren. Um einen Überblick über das Gebotene zu erlangen, schwammen wir mit der Masse mit. Einer der ersten Haltepunkte war der Stand von Malts of Scotland, wo wir das erste Dram des Tages verköstigten (Port Charlotte 2001, Zinfandel Barrel, sehr leckerer Stoff).

Das nächste verköstigte  Dram war ein 37-jähriger Ledaig (OlorosoSherry Cask) aus der Alambic Classique Collection. Mir fehlen die Worte, dieser schlägt den 32-jährigen Ledaig um Längen. Somit wanderte die zweite Flasche in meine Tasche, und mein Whisky-Budget war leider schon aufgebraucht.

Mitten im Getümmel traf ich Markus, einen Ex-Arbeitskollegen, der noch eine Karte für das DunBheagan Tasting mit Antony McCallum-Caron übrig hatte. Nach etwas Smalltalk gingen wir zum Tasting. Vier verschiedene Abfüllungen wurden dargeboten (Allt-a Bhainne wine finish, einen peated und einen normalen Bunnahabhain und abschließend einen Caol Ila), dazu erzählte Antony wie die Serie ihren Namen erhielt und was für eine Intention hinter diesen Abfüllungen steht.

Danach war für mich erstmal Pause angesagt, ein kleiner Spaziergang durch Limburg bei Kaiserwetter und anschließend ein kleiner Imbiss in Form einer lecker Pizza.

Um 17 Uhr gab es ein weiteres Highlight auf der Empore in der Stadthalle, Thilo von Kaspar Weine & Destillate präsentierte den Mitgliedern des Scotswhisky-Forum den neuen Batch 02 vom legendären Fascadale von Adelphi.

Zum Ausklang des Tages in der leerer werdenden Halle gab es noch das eine oder andere lecker Dram u.a. einen Mortlach von Cadenhead, einen PC von Art of Whisky, einen Caol Ila von The Whisky Agency.

Schön war’s und vielleicht bis nächstes Jahr im Mai.

Impressionen des Tages

Schottenfest in der Grünen Halle

Die Grüne Halle lud am 30.01.10 zum 2. Schottenfest ein.

Im Mittelpunkt des Festes standen Land und Leute. Mit viel Musik, Tanz, Theater und Vorträgen war der Abend sehr kurzweilig und für jeden Geschmack was dabei.

Neben den bekannten schottischen kulinarischen Köstlichkeiten, wie Fish & Chips und Stew  gab es auch erstmalig das schottische Nationalgericht Haggis.

In der Whiskylounge konnte man ein paar köstliche Drams und/oder in der Bar einige Whiskycocktails geniessen.

Hier noch ein paar Impressionen von Gunhild Rübekeil (www.ruebekeil.de) festgehalten.

Advent, Advent … oder das Whisky Ü-Sample

Der Whisky Adventskalender

(Tausend Dank an Tina und Micha vom Scots Whisky Forum).

Wie der Name es schon verrät, gab es an jedem Adventsabend ein Dram aus dem Kalender.

Jedes der 24 Samples war in  einem nummerierten Fläschchen und in einem Säckchen einzeln verpackt.

Das Spannende an diesem Kalender war das Blindtasting der einzelnen Samples und das Erraten der Destille, des Alkoholgehalts und des Alters. Diese Tipps wurden auf der sehr schön gestalteten Seite http://singlemalt-adventskalender.de abgegeben und um 24 Uhr stand die Auflösung auf der Seite. Für das richtige Raten der Destille, Alkoholgehalt und Alter gab es je einen Punkt und der Sieger erhält von den Initiatoren am Ende eine kleine Überraschung.

Für mich war es das erste Blindtasting. So ein Tasting zeigt einem auf, dass man doch keine große Ahnung hat. Bestes Beispiel war Sample 16 (Bruichladdich Full Strength 2nd Edition), ein Malt aus einer meiner Lieblingsdestillen – und ich hatte nicht den geringsten Plan.

Die getesteten Malts waren durch die Bank gut bis sehr gut, Sample 18 (Imperial), Sample 11 (Glengoyne) und Sample 20 (Clynelish) waren herausragend, leider waren Sample 3 (Teaninich) und Sample 7 (Glenallachie) nicht so mein Fall. Überraschend war Sample 19 (Caol Ila) mit 68,2 % Alkohol, die ich nie und nimmer gerochen oder geschmeckt habe. Der Alkohol war bei dem 9-Jährigen sehr gut eingebunden.

Dieser leckere, unterhaltsame und spannende Kalender verlangt nach einer Wiederholung in 2010.

Schöne Weihnachten an allen Beteiligten und noch viele leckere Drams 2010.

Kleine Schottlandtour 2009

Ein kurzer Reisebericht in mehreren Teilen

Von Dalmore, Glenmorangie und Clynelish/Brora

Zwischen der Natur, den Stränden, den Bergen und den Tälern blieben noch ein paar Stunden Zeit für eine kleine Destillerierunde.

Die schön gelegene Dalmore Destillerie lud spontan zu einer Tour ein. Wir waren die einzigen Teilnehmer an der morgendlichen Führung. Zur Einstimmung wurde ein achtminütiges Video gezeigt, anschließend fand eine durchschnittliche Tour durch die Destille statt. Im Visitor Centre angekommen gab es noch ein kleines Tasting des 12-jährigen Dalmore.




Über die Tain Pottery (www.tainpottery.co.uk) kamen wir nach Glenmorangie.


Schließlich erreichten wir Clynelish/Brora.

Kleine Schottlandtour 2009

Ein kurzer Reisebericht in mehreren Teilen

Tour d´Aberlour

Unser kleines Destillenhopping nach Aberlour startete in Elgin. Nach ca. 3km trafen wir auf die ersten Destillerien, die wir fotografisch festhielten:

Benriach

Benriach1

Benriach2

Gleich nebenan lag die Longmorn Destillerie

Longmorn1

Longmorn2

In Rothes angelangt, machten wir einen Zwischenstopp bei Glen Spey und Glen Grant. Auf der Weiterfahrt hielten wir noch kurz bei Macallen, um einen 10-jährigen Malt aus einem Bourbonfass zu tasten. Über Craigellachie fuhren wir weiter nach Aberlour.

Es versammelte sich eine internationale Gruppe von Whiskytrinkern für die Tour. Chris, unser Guide, war Kanadier, die Mitstreiter kamen aus Bayern, Schweden, Polen, Neuseeland, Australien, Kanada und England. Zuerst gab es eine kleine Unterrichtsstunde über Whisk(e)y im Allgemeinen und über Single Malt. Die anschließende Tour war sehr unterhaltsam, und es wurden an den verschiedenen Stationen Proben zum Riechen und Schmecken gereicht. Im Warehouse No. 1 angekommen fand das Tasting mit 5 unterschiedlichen Whiskys und einem New Make statt. Chris hatte noch ein paar launige Spüche und Geschichten parat. So endete unsere Tour d´Aberlour mit einen selbstgezapften 14-jährigen Aberlour aus dem Bourbon Cask.

Kleine Schottlandtour 2009

Ein kurzer Reisebericht in mehreren Teilen

Glen Moray Destillerie – Eine Tour

In Glen Moray angekommen, gab es zur Stärkung Tee und etwas Gebäck für meine Frau.

Über die Tour hörten wir nur Gutes – wir ließen uns mal überraschen. Allerdings begann sie etwas später, da wir noch auf ein paar Dänen warten mussten.

Unser Guide erklärte den Herstellungsprozess äußerst anschaulich, es gab an jeder Station eine Geruchs- und /oder eine Geschmacksprobe. Der Blick in die mit Plexiglas verschlossenen Fässer zeigte den Reifungsprozess im Fass auf eindrucksvolle Weise.

Das anschließende Tasting der Standardabfüllung und einiger Sonderabfüllungen war der Abschluss einer der gelungensten Touren, die wir mitmachen konnten.

Kleine Schottlandtour 2009

Ein kurzer Reisebericht in mehreren Teilen

Elgin (2.Teil)

Für unseren Zwischenstopp in der Whiskyregion Speyside wählten wir Elgin als Standort aus.

Im vorzüglichen B&B (www.elginbedandbreakfast.co.uk) wurden wir von Jock und Alison verwöhnt.

Jock teilte die Leidenschaft für Single Malt mit uns und erzählte einige Geschichten.

Wie es sich gehört, besuchten wir neben Gordon MacPhail auch die Elgin Cathedral, bevor wir uns zur Glen Moray Destille aufmachten.

Elgincathedral1

Elgincathedral2

GordonMacPhail

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